Wein und Kultur im ältesten Weinort Deutschlands

Tourismus : Mit dem Smartphone Geschichte erleben


Im  ältesten Weinort Deutschlands wartet ab sofort ein außergewöhnliches Hör­erlebnis auf die Besucher: Entlang des archäologischen Rundwegs  auf dem Gelände des spätantiken römischen Kastells  werden spannende Geschichten und Anekdoten lebendig.

Die neue Attraktion ist die „Lauschtour-App“, ein Audioguide, der zu einer Entdeckungstour durch Neumagen-Dhron einlädt. An insgesamt elf Stationen wird römische Geschichte lebendig. Die neue Lauschtour führt auf einer Strecke von rund  800 Metern  vorbei an historischen Plätzen sowie spektakulären Funden und liefert passend dazu spannende Informationen. Claus Dürrmann von der Wein-und Ferienregion Bernkastel-Kues GmbH sieht in der Tour die Möglichkeiten die römische Geschichte erlebbar zu machen „Auf dieser besonderen Führung erlebt man den Ort mit allen Sinnen, nicht nur die Augen liefern Bilder, sondern auch die Ohren. Unterstützt durch Geräusche und interessante O-Töne wird die Fantasie des Hörers angeregt und er erlebt die Geschichte hautnah.“ Da die Lauschtour jederzeit verfügbar ist können Gäste  Neumagen-Dhron auf eigene Faust entdecken. Es gibt sie auch in Englisch und Niederländisch. Start der rund 45 minütigen Tour ist an der Touristinformation. Offiziell eröffnet wird die neue Lauschtour am Sonntag, 28. April, durch Ortsbürgermeister Michael Thomas im Rahmen des Programms zum „Tag des römischen Denkmals“  um 16 Uhr  an der Tourist!information. An diesem Tag werden außerdem eine Kulturfahrt mit dem Weinschiff Stella Noviomagi und die Gästeführung „Auf den Spuren der Römer“ angeboten. (Quelle:Trierischer Volksfreund)

Vortrag Rmische Grabdenkmler aus Neumagen digital vernetzt


Weiterhin… „Steine“ gesucht!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am vergangenen Sonntag wurde im Rahmen des Programm zum „Tag des römischen Denkmals“ vom Projektteam der Goethe Universität Frankfurt ein interessanter Vortrag gehalten. Thema „Römische Grabdenkmäler aus Neumagen – digital vernetzt“ Dieser, vielmehr die zugehörige Präsentation, kann hier im PDF gerne runtergeladen werden.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal an den Aufruf vor 2 Jahren erinnern:

Das Landesmuseum ist an mich herangetreten und hat mich gebeten nach „verschollenen“ römischen Werksteinen und Reliefsteinen „Ausschau“ zu halten. Mehrfach wurde betont und versichert, dass es darum ginge die Fundstücke zu lokalisieren und zu katalogisieren. Auszug aus dem hierzu stattgefunden Schriftverkehr: „…Es wäre schön, wenn wir im Rahmen unseres großen Forschungsprojektes über die römischen Grabdenkmäler auch diese Stücke wissenschaftlich erfassen könnten. Die Steine bleiben selbstverständlich vor Ort bei ihren Besitzern. Vielleicht gibt es auch noch weitere Objekte in Neumagen, von denen wir noch keine Kenntnis haben?... Das Landesmuseum (wird) die Besitzrechte nicht antasten …“. Weiterhin hat das Landesamt zugesichert, dass Eigentumsverhältnisse und Standort vertraulich behandelt werden.

Einige sind dem damaligen Aufruf gefolgt und konnten den Forschern weitere Erkenntnisse bringen. Alle Fundstücke sind bei ihren Eigentümern geblieben.

Hinweise können gerne bei der Touristinformation unter der Nummer 06507-6555 oder per Mail an Michael.Thomas@Neumagen-Dhron.de abgegeben werden.

Für Ihre Mithilfe vielen Dank im Voraus.

Ihr Michael Thomas

Ortsbürgermeister

Neumagen-Dhron

Millimeter fr Millimeter in die Mosel


Neumagen-Dhron. Das Neumagener Weinschiff ist wieder im Wasser. Bevor an Ostern die Saison  so richtig startet, wartet noch eine tonnenschwere Arbeit auf die Mitglieder des Fördervereins. Von Petra Willems

Gisela Stratmann ist begeistert. „Mensch, das ist ja Wahnsinn“, sagt die Radfahrerin aus Warstein (Nordrhein-Westfalen), die gemeinsam mit ihrem Mann Werner an der Mosel Urlaub macht. Zufällig ist das Paar aus Bernkastel-Kues kommend auf dem Radweg an der Halle vorbeigefahren, in der die Stella Noviomagi, der Nachbau des berühmten Neumagener Weinschiffs, im Winter lagert. Und just als die Stratmanns am Montag an dieser Halle vorbeifuhren, wurde das Holzschiff aus der Halle gezogen, um kurze Zeit später ins Wasser gelassen zu werden. „Ich habe immer nach rechts auf die Mosel geschaut in der Hoffnung, das Weinschiff zu sehen. Und da steht es auf einmal auf der linken Seite“, sagt sie. Spontan hat das Paar dann angehalten und sich das Zu-Wasser-Lassen des etwa 18 Meter langen Holzbaus angeschaut.

 

Über den Winter wird die Holzkonstruktion Jahr für Jahr fit für den Sommer gemacht. „Bis jetzt sind seit Januar knapp 300 Stunden an Arbeit zusammengekommen“, erklärt Willi Herres vom Förderverein Neumagener Weinschiff. Die Mitglieder des Vereins haben das Schiff komplett abgeschliffen, neu lackiert, einige Holzteile ausgetauscht, den Rumpf mit Spezial-Beschichtung gegen Algenbefall gestrichen, die Motoren und die Technik überprüft und so weiter. Zudem hat das Schiff in diesem Jahr einen neuen Kopf bekommen. „Es ist der erste neue Kopf, seit das Schiff gebaut wurde“, sagt Herres. Zusätzlich zu den Arbeitsstunden fördert der Verein den Erhalt des Schiffs auch finanziell. Unterstützung bekommen die Ehrenamtlichen unter anderem mit „Hilfe, Wissen und Erfahrung“ durch Robert Mattern vom Yachthafen in Neumagen-Dhron, seinen Mitarbeitern und von Hans Jüngling, der im Dorf eine Schreinerei betreibt.

Rund 15 Minuten dauert es, bis das Schiff Schritt für Schritt, Millimeter für Millimeter auf einem Anhänger per Traktor aus der Halle gezogen wird, etwas weniger Zeit braucht es, den Kahn in der etwa 50 Meter entfernten Mosel ins Wasser zu lassen. „Richtig gut sieht sie aus dieses Jahr“, sagt Jürgen Nilles, im Förderverein zuständig für die Finanzen.

Bevor die ersten Gäste an Ostern mit der Stella fahren, müssen an diesem Dienstag noch rund fünf Tonnen Steine in den Rumpf geladen werden, um das Schiff stabil auf der Mosel zu halten. „Sie müssen sich vorstellen, wenn 30 Menschen auf der einen Seite einsteigen, kippt das Boot“, sagt Herres. Schon die Römer hätten den Rumpf beladen, um das Schiff zu stabilisieren, sagt er. „Auf der Hinfahrt mit Ladung, auf der Rückfahrt mit Steinen.“

Etwa 250 Fahrten macht die Stella Noviomagi, der Stern von Neumagen, pro Jahr, berichtet Dieter Heinz, Schriftführer des Fördervereins und neben Schiffsführer Albert van der Lende der erste, der in diesem Jahr mit der Stella auf der Mosel fährt.

Im Schnitt werden acht- bis zehntausend Menschen pro Saison damit befördert, sagt er.

Obwohl der Wassergang des Schiffs, das im September 2007 zum ersten Mal über die Mosel fuhr und seit der Saison 2008 offiziell für Gäste zur Verfügung steht, zur Routine gehört, ist Willi Herres erleichtert, als die Stella Noviomagi Wasser unterm Kiel hat und selbstständig losfährt. „Ich bin immer wieder froh, wenn der Kahn im Wasser ist“, sagt er und lacht.

Froh, das sind auch Gisela und Werner Stratmann. „Da hast Du Dir aber ein schönes Highlight für mich ausgesucht“, sagt Werner Stratmann zu seiner Frau, als die Stella Noviomagi sich auf den Weg zu ihrer Anlegestelle am Yachthafen macht, wohin die Stratmanns kurze Zeit später ebenfalls mit ihren Rädern hinfahren und wo die Stella Noviomagi bereits von weiteren Gästen erwartet wird.

Eine Fotostrecke des Wassergangs des Römerweinschiffs Stella Noviomagi finden Sie im Internet unter www.volksfreund.de (Quelle: Trierischer Volksfreund)

 

Neumagen-Dhron ist erreichbar!


Wir wissen um die ungünstige Baustellensituation und leider kommen derzeit einige Baustellen zusammen, daher nun ein aktueller Ortsplan.
Die rot markierten Straßen sind derzeit gesperrt. Alle anderen Straßen sind frei und gut befahrbar. Nutzen Sie die vielen kostenlosen Parkplätze (grün markiert)  im Ort und besuchen Sie weiterhin die ortsansässigen Betriebe, Café´s und Restaurants.
Bei weiteren Rückfragen sind wir gerne für Sie da.

Bunter Zug in engen Gassen


Neumagen-Dhron. Trotz Regenschauer starteten die Fastnachtsjecken in Neumagen-Dhron ihren Umzug in den engen Gassen des Ortsteils Dhron. Von dort aus schlängelten sich bunte Wagen- und Fußgruppen durch den Ort und feierten ausgelassen Karneval.(Quelle: Trierischer Volksfreund)

[ltere Mitteilungen]


Besuchen Sie den ltesten Weinort Deutschlands, in dem sich 2000 Jahre Tradition und guter Wein begegnen.



Diese Webseite verwendet eigene Cookies und Cookies von Drittanbietern. Mit der Nutzung der Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. mehr Infos